Der Schutz der Umwelt ist ein wichtiger Erfolgsfaktor

Wie ein optimaler Ressourceneinsatz die Umwelt- und die betriebliche Bilanz verbessert
Die internen Auswirkungen schlecht eingesetzter Ressourcen auf das Betriebsergebnis sind den meisten bekannt:

Hohe Kosten für Transport, Lager, Handling, Abnutzung, Material, Bearbeitung, Ausschuss und Nacharbeit, sowie Qualitätskosten belasten direkt das Betriebsergebnis. Hohe Bestände führen nicht nur zu hoher Kapitalbindung und einem schlechten Cash-Flow, sondern oft auch zu Wertverlust bis hin zur Unbrauchbarkeit. Ganz zu schweigen von unzufriedenen Kunden durch lange Durchlauf- und Lieferzeiten, sowie nicht gehaltener Liefertermine. Ungeplante Mehr- und Doppelarbeit wirkt sich negativ auf die Motivation der Mitarbeiter aus.

Welche Auswirkungen auf die Umwelt werden damit provoziert? Die Belastungen durch CO, CO2, Feinstaub, Lärm, versiegelten Flächen, sowie Müll sind unmittelbar damit verbunden. Abgesehen von den Emissionsgebühren kosten Umweltschäden unsere Gesundheit und Lebensqualität, auch die nachfolgender Generationen.

Aber auch die externen Anforderungen spielen eine immer größere Rolle:

Wer erinnert sich noch an die ersten Fahrzeuge mit ungeregeltem Katalysator. Die Saubermänner der Nation. Die Werbung suggerierte fast reine Luft aus dem Auspuff. Nach Euro 2,3 und 4 werden heute Euro 5 Autos als „Stinker und Dreckschleudern“ bezeichnet. Die Entwicklungs- und Halbwertszeiten dieser Umweltstandards reduzieren sich mit jeder Weiterentwicklung. Die Ergebnisse von „Diesel-Gate“ zeigen, zu welchen immensen Auswirkungen hinsichtlich Nacharbeitskosten und Strafzahlungen schlechte, bzw. manipulierte Funktionssicherheit führen können.

Des weiteren sorgen die Anforderungen der Energieeinsparungsverordnung, ständig steigende Energie-, Ver- und Entsorgungskosten und weitere gesetzliche und normative Anforderungen für die Notwendigkeit, bestehende Standards kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Die Empfehlung: Mit Einführung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses lassen sich diese Anforderungen umsetzen.

Ob es sich um Windows (ich bin mit Version 3.0 gestartet, heute sind wir bei 10+), Schadstoff-Klassifizierung nach Euro ‚n‘, oder unternehmenseigene Prozesse handelt: Der Wille, sich ständig weiterzuentwickeln, sowie die Bereitschaft, aus Fehlern zu lernen, ist die Basis. Aus der Optimierung von heute wird der neue Standard, der sich festigen muss. Darauf aufbauend wird wieder optimiert, denn das Bessere ist des Guten Feind.

Es gelten hierbei die gleichen Regeln wie beim Sport:

  • Wo stehe ich heute und wohin will ich
  • Die richtigen Trainingseinheiten erkennen und umsetzen
  • Auf die richtige Dosis kommt es an
  • Wer aufhört, fällt zurück
  • Wer ist der richtige Trainer für mich/uns?

Mit dem richtigen Vorgehen und dem optimalen Einsatz der Ressourcen gewinnen Unternehmer, Kunden, Mitarbeiter und die Umwelt zusammen.