Vorsätze für 2018: Wir werden schlanker, schneller und flexibler

Wie gute Vorsätze im Unternehmen tatsächlich erfolgreich umgesetzt werden

Wer kennt es nicht: Am 31. Dezember fassen wir all die guten Vorsätze: Wir ernähren uns nur noch gesund, treiben mehr Sport, achten auf Work-Life-Balance und renovieren das Haus. Ach ja, die für das letzte Jahr geplante Weiterbildung nehmen wir jetzt auch in Angriff. Im neuen Jahr starten wir voller Elan und Tatendrang. In der ersten Januarwoche beginnen wir mit den meisten Aktivitäten, weil wir ja nichts mehr auf die lange Bank schieben wollen. Wir fühlen uns gut, jetzt wird umgesetzt! Ab der zweiten Woche wird die Euphorie schon geringer, ab Februar sind die guten Vorsätze Erinnerung.

Doch wie sieht es im Beruf aus, was passiert im Betrieb? Wir wollen ja nicht nur unsere persönliche Situation verbessern, sondern auch schlanker, schneller und flexibler im betrieblichen Umfeld werden. Da war doch das magische Dreieck: Qualität, Kosten und Leistung sind zu optimieren. Auf geht´s! Wir starten mit Umstrukturierungen, Kaizen-Events, messen die Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit und drücken die Kosten. Just do it!

Die Ernüchterung kommt mit dem anlaufenden Tagesgeschäft. Die Mitarbeiter oder Kollegen fühlen sich mit neuen Aufgaben und Verantwortungen stärker unter Druck gesetzt. Die reduzierten Zeiten führen zu schlechterer Qualität mit Nacharbeit und Ausschuss und die mit den Verbesserungsprojekten beauftragten Teams fehlen im Tagesgeschäft. Die Mitarbeiter sind alles andere als motiviert und verfallen in den Dienst-nach-Vorschrift-Modus! Die Kunden machen ihrem Ärger über fehlerhafte oder unpünktliche Lieferungen Luft. Mit Überstunden und Feuerwehraktionen wird das schlimmste verhindert.

Ein Verdacht kommt auf: Lean und Prozessoptimierung geht bei uns nicht, wir sind anders!

Habe ich übertrieben? Vielleicht ein bisschen…

Das gleiche wie im privaten, sportlichen und gesundheitlichen Bereich, gilt auch im beruflichen und betrieblichen Umfeld: es kommt darauf an, die richtigen Dinge zu tun und die Dinge richtig zu tun. Zu wenig bringt keinen Effekt, zu viel schadet in der Regel auch.

Zunächst müssen wir wissen, wo wir stehen und wo wir hinwollen. Denn nur, wenn wir alle genau wissen, was wir wollen und warum, können wir klare Ziele definieren. Als nächstes erarbeiten wir auf Basis von Zahlen, Daten und Fakten den Weg vom Ist zum Ziel. Entscheidend hierbei ist, dass alle Betroffenen mit im Boot sind. Mit diesen Informationen legen wir die geeigneten Maßnahmen, Methoden und Werkzeuge fest, um unser Ziel zu erreichen. Neben der richtigen Reihenfolge der Maßnahmen müssen auch genug motivierte Hände und Köpfe da sein, die mit diesen Aktivitäten Erfolg haben. Wichtig ist, dass das Tagesgeschäft ja auch bewältigt werden muss.

Erfolgreiche Unternehmen setzen sich einen sportlichen, aber erreichbaren Zeitplan, der auf die eigenen Ziele und Ressourcen abgestimmt ist. Sie schaffen die fachlichen und kapazitiven Voraussetzungen, binden ihre Mitarbeiter ein und feiern Erfolge, lernen aus Misserfolgen und entwickeln sich und ihre Teams kontinuierlich weiter.

 

Setzen Sie Ihre guten Vorsätze um und erreichen Sie mit Lean und Prozessoptimierung kontinuierliche Erfolge und damit Ihre Ziele. Sie sind einzigartig!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein herausforderndes und erfolgreiches Jahr 2018!  

 

 

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